Aufregend, erholsam, sportlich, abenteuerlich, entspannend …, das Ferienprogramm für den Sommer 2010. Wie gewohnt wurden eine Menge Attraktionen geboten. Hier ein kleiner Rückblick. Viele Angebote warteten auf Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren.
Eine ganze Woche lang wurde in unserem Haus eine Spielstadt durchgeführt. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit, die Welt der Großen selbst zu erleben, indem sie die verschiedensten Berufe und Tätigkeiten ausübten, die ihnen im Alltag ständig begegnen. Es gab 5 Hauptbereiche Dienstleistung, Verwaltung, Produktion, Versorgung und Freizeit, Kultur & Sport. Je nach Alter und Interesse konnten die Kinder eine Woche lang in verschiedene Rollen schlüpfen z.B. Bankangestellte, Angestellter beim Arbeitsamt, Fotograf, Friseur, und vieles mehr.
Auffallend an der Spielstadt war die besondere Ernsthaftigkeit der Kinder im Stadtleben. Sie spielten nicht Fotograf oder Bankangestellte, sie waren es. In der Werbeargentur oder in der Druckerei wurde nicht „gebastelt“, sondern gearbeitet. Die hergestellten Produkte und angebotenen Dienstleistungen wurden für das Zusammenleben in der Stadt tatsächlich gebraucht und mussten mit dem selbst erarbeiteten Geld wie im richtigen Leben bezahlt werden. Wir, die mitarbeitenden Betreuer blieben beim Ablauf der Spielstadt weitgehend im Hintergrund. Wir organisieren das benötigte Material, bereiten die verschiedenen Berufe bzw. Stände vor, halfen beim Austeilen des Essens usw..
Pro Stunde gibt es bei der Bank gegen Vorlage des Lohngutscheins 10 Falkentaler, egal welche Arbeit verrichtet wurde. Übrig bleiben jedoch nur 8 Falkentaler, da das Finanzamt zwei Falkentaler als Steuer kassiert. Die Steuern wanderten in die Gemeindekasse. Über dieses Geld konnte der Stadtrat verfügen, um zum Beispiel eine Gemeindezeitung in Auftrag zu geben oder eine Musikband beim Stadtfest zu engagieren. Der Gemeinderat wurde zu Beginn der Spielstadt von allen Bürgerinnen und Bürgern gewählt.
Die Kinder waren auch kreativ, fleißig und hatten viel Freude an der Gestaltung von Mosaikbildern, unter Anleitung von Kerstin und Martina. Die künstlerische Betätigung der Kinder beschränkte sich nicht nur auf ihr kreatives Tun. Viele Fähigkeiten der Kinder wurden gebraucht. Neben der Ausdauer und Konzentration wurden Sorgfalt, sowie Fein- und Grobmotorik trainiert. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!
Natürlich machte auch uns die Hitze zu schaffen, dann fuhren wir zum Baden oder gingen zum nahegelegenen Antoniepark und bauten unsere Wasserrutsche auf, um uns ausgiebig abzukühlen.
Unser Bewegungsausflug machte allen viel Spaß. Der Freizeitpark Schloss Beck in Bottrop bietet passende Fahrgeschäfte, abenteuerliche Spielplätze und Indoor-Spielhäuser zum Toben, Verstecken und Klettern. An Attraktionen gibt es hier Rutschen, Schaukeln, Kinder-Riesenrad und -Achterbahn sowie eine Bummel-Bahn, die rund ums Gelände fährt. Alle hatten mächtig Spaß!
Am Harry Potter Tag wurden die Kinder in eine Fantasie Welt entführen, die der Welt in der „Harry Potter“ spielt sehr nahe sein sollte. Das Spiel dauerte einen ganzen Tag.
Unser Haus stellte die Schule der jungen Zauberer dar. Die Kinder wurden durch das Ziehen von Nummern in vier Zauberschulklassen aufgeteilt und jede Gruppe erhielt einen Zauber-Lehrer der von uns Betreuern gespielt wurde. Die Zauberlehrlinge schlüpften bereits morgen in ihre Rollen.
Jede Zauberklasse bastelt mit ihrem Zauberlehrer Zauberhüte und einen oder mehrere Zauberstäbe. Nach dem Mittagessen trafen sich die Klassen und es wurde das Besenfliegen eingeübt. Völlig erschöpft und mit letzten Kräften berichtete ein hereinstürzender Bote, dass das Einhorn, vom bösen Zauberer Randamet verschleppt wurde. Die Zauberschüler wurden um Hilfe ersucht. Jede Zauberklasse hatte sich schnell in ihren Klassen zu versammeln um ihre Aufgaben zu erfüllen.
1.Grossen Zauberspruch erfinden (Formel /Bewegung+ Spruch) = um den Dämon zu bannen 2. Wasserbomben bauen / heiliges Wasser = Waffen gegen den Zauberer Randamet 3. Magische Steine suchen = um den Dämon einzuschließen 4. Zaubertrank brauen = um das Einhorn zu heilen
Als jede Klasse ihre Aufgabe erledigt hatte trafen sich alle wieder zu einer Versammlung, in der berichtet wurde, was die jeweiligen Klassen erreicht hatten. Nun wurden die Gruppen zu einem Portal geführt. Hinter dem Portal befand sich ein langer Weg der in die Welt des Chaos führte. Auf diesem Weg hatten die Gruppen wiederum Aufgaben zu bewältigen: Rätsel lösen, Wettrennen, etwas suchen. Der Weg führte letztendlich zum Einhorn, das auf einem Berg liegt und vom bösen Zauberer Randamet bewacht wurde.Randamet stellte sich zum Kampf. Er zauberte kurz, doch Blitzschnell wurden die magischen Steine um ihn herum gelegt und er war machtlos eingesperrt. Danach wurde er mit Wasserbomben beschmissen die mit dem heiligen Wasser gefüllt waren.
Nun mussten die jungen Zauberer ihre Macht sammeln und alle zusammen den großen Zauberspruch auf ihn sprechen um ihn niederzustrecken. Doch siehe da es war kein böser Zauberer sondern ein Betreuer der von einem Dämon befallen war….. Dieser wurde mit dem Trank geheilt…..
Alle waren glücklich… Happy End
Mit unserer mobilen Trickfilmbox konnten die Kinder ihren eigenen kleinen Trickfilm herstellen. Vom Ausdenken der Story, über basteln der Figuren/Requisiten bis zum digitalem Filmschnitt am PC erwarben die Kinder Grundkenntnisse zum Thema Film/bewegte Bilder und Neue Medien. Auf spielerische Art und Weise wurden die technischen und handwerklichen Fähigkeiten zum Bedienen von Digitalfotokameras, dem PC oder auch der Umgang mit Schere, Papier, Pinsel und Farbe etc. geübt und ausgebaut. Unter der Anleitung von Stefan und Sybille hatten die Kinder viel Spaß und konnten anschließend ihren Film mit nach Hause nehmen und ihre Familie oder ihren Freunden präsentieren.
Kinder mit Spaß am Modeln, entwerfen von Kostümen, Theater spielen und singen konnten auch hier ihrer Fantasie vollen Lauf lassen. Ein selbst entworfenes Hochzeitskleid wurde zur Musik auf dem Laufsteg präsentiert. Ebenso wurden Sketche eingeübt und vorgeführt sowie toller Gesang zum Besten gegeben. Jedem hat es Spaß gemacht, die Show zu sehen. Die Kostüme waren toll anzusehen. Die Models und die Designer, Schauspieler und Sänger wurden mit großem Applaus belohnt.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfern und Junghelfer herzlich bedanken die es mitunter ermöglichten, dass wir auch 2010 wieder ein buntes und spannendes Ferienprogramm auf die Beine stellen konnten!











































































































