Eine symbolische „Bücherverbrennung“ findet heute vor der Gedenkhalle am Schloß Oberhausen statt. Schüler der Heinrich – Böll – Gesamtschule, Schmachtendorf, werden aus Werken lesen, die zwischen 1933 – 1945 „verfemt“ waren. Nach 1945 waren es zwar wesentlich mehr Bücher und Autoren (u.a der Autor der DAF-Deutsche Arbeitsfront und SPD – Stadtverordnete in Oberhausen, NRZ – Lokalchef, Vorsitzender des Oberhausener Verkehrsvereins und „Großfürst Walter“ des Oberhausener Karneval, Walter Buhrow) die verboten waren. Groß ist auch die Liste der von öffentlichen Büchereien in den letzten 20 Jahren aussortierten Autoren und Bücher, die heutzutage als „verfemt“ gelten. Eine Liste der zurzeit in Deutschland „verbotenen“ Literatur gibt es dagegen nicht. Dem in diesem Jahr im Lynx – Verlag erschienen Buch „Hitler, Deutsche und Juden“, entnehmen wir die nachstehende unvollständige Liste:
Althans, Ewald (Hrsg.), Rudolf Hess, Texte Fakten Dokumente, Huglfing .199; Ball, John c., Air Photo Evidence, Delta B.C.1992; Berg, Carl-Friedrich, In Sachen Deutschland Tübingen 1994; Bernetti, Urs, Das deutsche Grundgesetz, Würenlos 1994; Burg, J.G., Verschwörung des Verschweigens, München 1970; ders Majdanek in alle Ewigkeit?, München 1979; Zionazi-Zensur in der BRD, Münc 1980 (Obwohl der Verfasser Jude war, sind seine Bücher nach wie vor verboten. Er wurde kurz vor seinem Tod auf einem Friedhof zusammengeschlagen - von einem gewissen Geheimdienst, wie der kundige Leser erraten wird); Burger, Norbert, Südtirol, wohin?, Leoni 1966; Christophersen, Thies, Die Auschwitz-Lüge, Mohrkirch 1973; Ford, Henry, Der internationale Jude, 1920; Frenz, WR, Der Verlust der Väterlichkeit, … , Solingen o. J.; Gauss, Ernst (Hrsg.), Grundlagen zur Zeitgeschichte, Tübingen 1994; Graf, Jürgen, Der Holocaust auf dem Prüfstand, Basel 1993; ders., Todesursache Zeitgeschichtsforschung, Würenlos 1996; ders., Riese auf tönernen Füßen, Raul Hilberg und sein Standardwerk über den Holocaust, Hastings 1999; Harwood, Richard, Did Six Million Really Die?, Historical Review Press 1974; Helsing, Jan van, Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert, Meppen 1994; Hitler, Adolf, Mein Kampf, München 1925; Honsik, Schelm und Scheusal, Meineid, Macht und Mord auf Wizenthals Wegen, Madrid. o. J.; Kardel, Adolf Hitler - Begründer Israels, Genf 1974; Köhler, Manfred, Prof. Ernst Nolte, Auch Holocaust-Lügen haben kurze Beine, London 1994; Mattogno Carlo, Belzec, ... , Hastings 2004; Mattogno, Carlo - Graf, Jürgen, Treblinka,.:
Hastings 2002; Meiser, Hans, Verratene Verräter, Inning 2006; Menkens, Harm, Wer will den Dritten Weltkrieg?, Süderbrarup 1986; Menuhin, Gerard, Die Antwort, München 2007; Nol ywaika, Joachim, Die Sieger im Schatten ihrer Schuld, Rosenheim 1992; Rassinier, Paul, Die Lüge des Odysseus, Wiesbaden 1959; ders. Was nun Odysseus?, … , Wiesbaden 1960; Reynouard, Vincent, Die Wahrheit über Oradour,Inning 1999 (scheint nur in Frankreich verboten zu sein); Rudolf, Germar, Das Rudolf Gutachten, Hastings 2001; Sanning, Walter N., Die Auflösung des osteuropäischen Judentums, Tübingen 1983; Scheidl, Franz, Geschichte der Verfemung Deutschlands, Wien 1968; Schwartz-Bostunitsch, Gregor, Jüdischer Imperialismus, Erfurt 1933; Soratroi, Erwin, Attilas Enkel auf Davids Thron, Tübingen 1992, Stäglich, Wilhelm, Der Auschwitz-Mythos, Tübingen 1979; Thion, Serge, Politische Wahrheit oder Historische Wahrheit?, Berlin 1995; Uschkujnik, Paradoxie der Geschichte, … , Süderbrarup 1986; Walendy, Udo, Wahrheit für Deutschland, Vlotho 1965 (nach jahrzehntelangen Prozessen jetzt wieder freigegeben); ders., Bild „Dokumente“ für die Geschichtsschreibung?, Vlotho 1973; Weckert, Ingrid.
Vielleicht aktualisiert die Gedenkhalle ihr Angebot im nächsten Jahr und läßt außer aus den 1933 – 1945 verfemten Werken, auch aus den nach 1945 bis heute verfemten Büchern vorlesen. Vielen Bürgern würde dann erst einmal ein Licht auf-gehen und sie würden erkennen, daß auch nach der „Befreiung“ und sogar heute – im „freiesten Land deutscher Geschichte“ (Zitat Helmut Kohl) – Buchvernichtungen stattfinden. Die NPD Oberhausen beteiligt sich an der städtischen Aktion „Lesen erleben.“ Gelesen wird aus dem Buch „2034 – Abschied vom Abendland.“ Es handelt sich um eine Warnung im Sinne von Georges Orwells 1984. Wenn sich nichts ändert, werden die Deutschen und die meisten Europäer innerhalb von 100 Jahren unwiderruflich zu Minderheiten, und ihre Siedlungsgebiete werden anderen Völkern mit anderen Kulturen gehören. NPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Duda: Alles Suchen in der Vergangenheit, ohne Bezug auf Gegenwart und Zukunft ist sinnlos. Wenn gewisse Zeitgenossen in der städtischen Gedenkhalle versuchen, die Vergangenheit zu bewältigen, wenden wir Nationaldemokraten uns der Gegenwart und Zukunft zu. Beides ist viel wichtiger als ritualisierte „Vergangenheitsbewältigung.“