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11:11 Auf Veranlassung des Bundesministers des Innern ist am 07. September 2010 seit dem frühen Morgen länderübergreifende Durchsuchungen und Beschlagnahmen bei Angehörigen der neonazistischen Szene durchgeführt worden. Allein in Mainz wurden laut SWR vier Wohnungen durchsucht. Dabei wurde nach Angaben des rheinland-pfälzischen Innenministeriums umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Durchsucht wurde unter anderem ein Grundstück im Mainzer Stadtteil Gonsenheim. Dort wohnt die Vorsitzende der HNG, Ursula Müller. Hintergrund der Maßnahmen ist dem BMI zufolge die von Bundesseite gegen die Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V. (HNG) eingeleitete Verbotsprüfung.
Die HNG ist die derzeit größte neonazistische Gruppierung in Deutschland. Erklärtes Ziel ist die Betreuung und Unterstützung von sogenannten "nationalen Gefangenen". Dabei geht es der HNG nicht um eine Resozialisierung von Straftätern und deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft, sondern um die Verfestigung einer beim Straftäter angelegten nationalsozialistischen Gesinnung. Durch systematische Relativierung des begangenen Unrechts soll der Inhaftierte in seiner rechtsextremistischen Überzeugung und seinem Tun bestärkt und zur Begehung weiterer Straftaten motiviert werden.
Hierzu erklärt Innen-Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche:
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9:46 Oberhausen ist nicht nur die heimliche Hauptstadt der im Ruhrgebiet lebenden Ghanaer.
Im März wurde die „Auslandsfiliale“ der „Liberation Tigers of Tamil Eelan (LTTE)“ in Oberhausen ausgehoben. Gegen drei Männer, die seither in Untersuchungshaft sitzen (Kosten allein dafür, bisher rund 50.000 Euro) hat die Bundesanwaltschaft inzwischen Anklage vor dem Staatsschutzsenat des OLG Düsseldorf erhoben. Sie sollen Geld für die als terroristische Vereinigung geltende LTTE gesammelt haben. Im Falle einer Verurteilung zu Haftstrafen wird der deutsche Steuerzahler Jahr für Jahr mit rund 110.000 Euro belastet. Die Kosten der Strafverfolgung, Anwalts- und Gerichtskosten nicht eingerechnet. So wird die viel gepriesene „Bereicherung“ durch die „Migration“ einmal mehr zur „Entreicherung.“
20:07 Das 5. Forumsgespräch des Kreisverbandes Oberhausen der NPD am 27.08.2010 diente der Hinterfragung der vielfältigen Strukturen des „Nationalen Widerstand.“ Mit Axel Reitz, Köln, konnte ein Referent gewonnen werden der seit frühester Jugend im außerparlamentarischen Bereich politisch tätig ist. Wer sind, was wollen „Freie“ oder „Autonome“ Nationalisten? Wer oder was organisiert sie? Aus welchem Antrieb sind sie aktiv? Ist eine Zusammenarbeit mit der Partei der authentischen Rechten -der NPD- möglich, gar sinnvoll? Diese, und viele andere Fragen beantwortete der Referent, rethorisch geschliffen, klar und kompetent. Die sogenannten „freien Strukturen“ sind eine Antwort auf die zahlreichen staatlichen Organisationsverbote in den 90iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie folgen weder einer einzigen politischen Idee, noch einer einzigen Führungsmannschaft. Oft existieren in einer Stadt oder einem Kreis verschiedene Gruppen, teilweise mit unterschiedlichen politischen Schwerpunkten, nebeneinander. Ein Bild, wie es beispielsweise von der ANTIFA her bekannt ist. Die Organisation der meist lokalen Gruppen liegt, meist in den Händen einzelner, oft wechselnder Führungspersönlichkeiten. Davon ist in der Regel auch der Bestand der Gruppen abhängig. Eine Zusammenarbeit unter den einzelnen Gruppen ist immer nur punktuell denkbar. Gleiches gilt für eine Zusammenarbeit mit einer politischen Partei. Naturgemäß sah der Referent gleichwohl die Notwendigkeit auf diese Gruppen, wo sie vorhanden sind, zuzugehen. Eine, teilweise auch kontroverse, lebhafte Diskussion schloß sich an das Referat an.
Kreisvorsitzender Wolfgang Duda kündigte das nächste Forumsgespräch für September an.
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0:23 Heute, vor 75 Jahren, veröffentlichte die Oberhausener Ausgabe der „Nationalzeitung“ eine Anzeigeseite in der Oberhausener Restaurants, Cafes oder Geschäfte inserierten, dass sie keine Juden – am 01.04.1933 lebten 541 Juden in der Stadt – bedienen, bzw. Juden unerwünscht seien oder von den Kraftdroschken (Taxis) nicht befördert würden. An vielen Lokalen fand man Schilder „Juden unerwünscht.“ Die Zeitungen nahmen von den jüdischen Geschäftsleuten keine Anzeigen mehr an. Der Rat der Stadt hatte schon am 08. April 1933 beschlossen keine Aufträge mehr an jüdische Geschäfte zu erteilen. Am 12.07.1933 wurde der jüdische Rechtsanwalt Dr. Eckstein, wegen Rassenschande, von SA-Leuten, durch die Oberhausener Altstadt geführt und geprügelt. Den jüdischen Anwälten und Notaren wurde die Ausübung ihrer Ämter untersagt, Dr. Max Münchhausen beispielsweise am 01.10.1935, Dr. Rosenberg, Dr. Eckstein und Dr. Löwenstein schon vorher. Die Situation eskalierte im Jahre 1938 und erneut ab 1941. Den meisten Nachgeborenen erscheinen solche Vorkommnisse heute als unvorstellbar. Und dennoch lehnt die WAZ-Gruppe (WAZ, NRZ, WA) es schon nahezu 40 Jahre ab Anzeigen der NPD zu drucken. Bemühen sich sogenannte „demokratische Politiker“ seit über 40 Jahren in Oberhausen darum dass Gastwirte Nationaldemokraten keine Säle zur Verfügung stellen. Die Kreisgruppe des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) empfiehlt, laut Schreiben vom 25.2.2008, bezogen auf den NRZ-Artikel vom 28.01.2008, ihren Mitgliedern Nationaldemokraten nicht zu bedienen. Schon in der eingangs erwähnten Anzeigenseite hatte ein Vorfahre der Vorsitzenden des Gaststättenverbands inseriert dass bei ihm Juden nicht bedient würden. Gastwirten die den „Empfehlungen“ nicht folgen, zeigt man die „Daumenschrauben.“ Nötigung, Androhung von Schlägen, Schmierereien, usw. ist das harmloseste was folgt. Ach ja, der öffentliche Dienst ist Nationaldemokraten auch seit über 35 Jahren versperrt. Da will man lieber unter sich bleiben.
Sicher, anders als damals, funktioniert der Rechtsstaat noch einigermaßen, meist in den höheren Instanzen. Vor Ort aber vergießt man Krokodilstränen ob der –sicher unglaublichen – Behandlung bestimmter Bevölkerungskreise vor 75 Jahren und bedient sich Methoden die früher angewandten durchaus ähnlich sind.
15:34 Die größten Preistreiber beim Gas heißt eine Aufstellung, die jetzt in der Presse veröffentlicht wurde. Von 50 untersuchten Städten nimmt Oberhausen einen „stolzen“ 15. Platz ein. Etwas mehr als 10 Euro monatlich kann ein Haushalt sparen, der den Tarif wechselt, rät das Verbraucherportal verivox.de.
15:22 Als die Oberhausener Nationaldemokraten diese Forderung, mittels Spruchband, anläßlich eines Informationsstandes im Jahre 2008 in Oberhausen - Holten zeigten, folgte die Strafanzeige auf dem Fuße. Selbst der ansässige Pfarrer fühlte sich geschockt. Auch andernorts mußte sich die Staatsanwaltschaft mit übereifrigen Denunzianten auseinandersetzen. Selbst Gerichte wurden, wenn auch vergeblich, bemüht.
In der Schweiz, darauf macht NPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Duda aufmerksam, hat jetzt ein Volksbegehren mit einem ähnlichen Inhalt, die erste, staatliche, Hürde genommen. Die Schweiz ist eben eine sehr alte Demokratie. Da dürfen die Bürger mitreden.
Diese Monster, oder wie sollte man solche Personen beschreiben, die wehrlose Geschöpfe für ihren krankhaften Trieb mißbrauchen, müßten auch dementsprechend mit harten Strafen rechnen. Man beachte: Von den verurteilten männlichen Pädophilien in der BRD werden rund 75 Prozent rückfällig.
Haben diese Personen nicht ihr Lebensrecht verwirkt?
15:21 So lautet die Kontonummer der NPD Oberhausen bei der Oberhausener Stadtsparkasse (BLZ:365 500 00) seit dem 26. August 2010.
Spenden können, erstmals seit fast 10 Jahren, auch auf dieses Konto eingezahlt werden.
Bis zu einer Höhe von 1650 Euro für Alleinstehende und 3300 Euro für Verheiratete können Sie zur Hälfte direkt von ihrer Steuerschuld abziehen.
Das heißt also, die Steuerersparnis beträgt bis zu 825 Euro bei Alleinstehenden und 1650 Euro bei Verheirateten.
Ihr finanzielles Opfer für deutsche Politik, damit wir unseren Kampf für unsere deutsche Heimat zielstrebig weiter vorantreiben können.
15:20 Unzufrieden ist die Oberhausener LINKE mit der geplanten Hilfe des Landes für verschuldete Städte. Sie fordert stattdessen ein „Schulden- und Zinsmoratorium.“ Denn: „Es sind die Zinsen und Tilgungen die uns auffressen“ erklärt Fraktionsvorsitzender Dirk Paasch. Moratorium bedeutet Aufschub. Nicht gezahlte Tilgungsraten bauen keine Schulden ab. Nicht gezahlte Schulden bauen -Moratorium hin, Moratorium her- Schulden auf.
Ergebnis: Am Ende noch mehr Schulden. Ein Lied daß zu der Melodie von „Wir versaufen unser Oma sein klein Häuschen“ gesungen wird. Was wird erst sein, wenn die Zinsen mal wieder doppelt oder dreifach so hoch sind? Dann verlängern wir das Moratorium einfach. Erste Rate fällig am Jüngsten Gericht (oder so). Was soll mit dem „eingesparten“ Geld geschehen? Soll es in die Jugend investiert werden?
In Wirklichkeit verlagert ein Moratorium Schulden auf künftige Generationen um diejenigen die die Verantwortung für diese Schulden tragen zu schonen.
15:19 nehmen ist oft schmerzlich. Manchmal verbindet sich mit einem Abschied auch die Hoffnung auf einen -besseren- Neuanfang. Der scheidenden Oberhausener Polizeipräsidentin Heide-Flachskamp-Hagemann wird anläßlich ihres Weggangs mancher Kranz gewunden werden. Sogar daß, auch in Oberhausen drängende Problem der Jugendkriminalität soll sie in den Griff bekommen haben. Ganz sicher hatte sie Probleme mit ihrem Beamteneid. Obwohl die Polizeipräsidentin einmal geschworen hat „Gerechtigkeit gegenüber Jedermann zu üben“ fand sie offensichtlich nichts dabei politische Gegner der NPD zu beraten, wie sie deren Öffentlichkeitsarbeit behindern könnten. Auch hatte sich bereits herumgesprochen daß sie über diesbezügliche Aktivitäten der NPD -die ihr dienstlich zur Kenntnis kamen- deren politischen Gegner informierte. Oder solche Informationen nicht unterband –was auf das selbe rauskommt. Mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit für alle Deutschen läßt sich das schwer vereinbaren. Und mit der Neutralitätspflicht eines Organs der vollziehenden Gewalt schon gar nicht.
Deshalb weinen die Oberhausener Nationaldemokraten der scheidenden Polizeipräsidentin keine Träne nach.
15:08 Wochenanfang. SPIEGEL gekauft. Gelesen. Der Leitartikel befaßt sich mit Churchill und seiner aktiven Mitwirkung bei der Vertreibung der Deutschen aus Ostdeutschland (Pommern, West- und Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland). DER SPIEGEL schreibt: „Mehrere Millionen werden schließlich zusammengekarrt, ausgeplündert und vertrieben. Zehntausende überlebten die Elendstrecks nicht.“
Die WAZ berichtet am gleichen Tag von einer Gegendemonstration gegen eine „rechte“ Demo in Bad Nenndorf. Dort sei einmal ein Lager der britischen Besatzungsmacht gewesen, indem Nationalsozialisten verhört wurden.
Dienstag. Die WAZ berichtet gegen daß Mitglied des NPD-Vorstands, Wulff Steiner, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung, 2008, in Bochum begangen. Steiner sei auch verurteilt worden, weil er einem toten Kameraden „die Hakenkreuzfahne auf sein Grab“ gelegt habe.
So, so!
15 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene. 2,5 bis 3 Millionen überlebten nicht. Ganz schön niedlich was DER SPIEGEL daraus macht.
So, so!
Verhört wurden die Nationalsozialisten in Bad Nenndorf. Kein Wort von Folter und Totschlag. Als ob es bei der Demonstration um harmlose Verhöre ginge.
Auf’s Grab hat Steiner also die Fahne gelegt. Warum mußte man das Grab wieder aufmachen (Störung der Totenruhe!) um der Fahne habhaft zu werden?
Drei Beispiele aus zwei Tagen. Die Liste ließe sich endlos verlängern. Tausendmal gelogen wird schließlich doch geglaubt. Soll der Reichspropagandaminister, Dr. Josef Goebbels, gesagt haben. Und der Volksmund dichtete ein Sprichwort, unter Anspielung auf eine Körperbehinderung „Grandgoschiers“ um: „Lügen haben ein kurzes Bein.“
Humpeln eigentlich alle Journalisten?
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7:10 Vor 85 Jahren Befreiungsfeier
auf dem Ebertplatz
Seit dem 30.09.1924 galt Oberhausen – das ist Alt-Oberhausen – bis auf das sogenannte Sanktionsgebiet, Alstaden und Teile von Lirich, als von Besatzungstruppen (Franzosen, Belgier), die am 11. 01.1923 einmarschiert waren, befreit. Am 04.11.1924 kehrte die, zuvor ausgewiesene, Schutzpolizei, nach Oberhausen zurück. Am 07.11.1924 verließen die belgischen Truppen Holten. Am 20.07.1925 verließen die Besatzungstruppen Osterfeld und Sterkrade und 26.07. kehrt ein großer Teil der ausgewiesenen Polizisten nach Osterfeld zurück. Am 05.08.1925 besucht Regierungspräsident Bergmann die befreite Stadt und spricht ihr seine Glückwünsche aus. 2 Tage später besucht auch der Oberpräsident der Rheinprovinz, Fuchs, Oberhausen und spricht der Stadt im Namen der preußischen Landes – und der Reichsregierung den Dank für das treudeutsche, tapfere, Verhalten aus. Im gleichen Monat gründet sich die Ortsgruppe der NSDAP. Am 30.08. versammelt sich eine große Zahl von Oberhausenern auf dem Hindenburgplatz (heute Ebertplatz) vor der Badeanstalt. Die Sterkrader hatten bereits am 25./26.Juli unter Mitwirkung aller Sterkrader Vereine in einer „1000 Jahr-Feier“ der Zugehörigkeit des Rheinlands zum Deutschen Reich gedacht. In einem Gedicht „Sterkrader“ heißt es:
„Deutsch sei das Herz, deutsch unser Singen,
Rheinisches Volk will zum Vaterland stehn!“
An den Folgen der Besatzung (wirtschaftlich und gesundheitlich) trägt die Stadt und ihre Menschen noch lange.
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14:57 Das katholische Stadthaus an der Elsa – Brandström - Straße verschwindet, zumindest teilweise, am Jahresende. Einige Meter weiter harrt das ehemalige Lyzeum auf neue Nutzer. Ein islamisches Kulturzentrum ist interessiert, so der derzeitige Eigentümer. Schräg gegenüber steht das Rathaus. Da wäre es doch nur konsequent bei entsprechenden Anlässen neben der Stadtfahne auch die grüne Fahne des „Propheten“ auf dem Rathaus aufzuziehen. Für alle die noch immer die Augen vor den Tatsachen verschließen. Man ist unwillkürlich an Bert Brecht erinnert, von dem (anläßlich des Volksaufstandes in der DDR am 17.06.1953) die Bemerkung stammt: Und als die Regierung sah daß das Volk ihrer nicht würdig war, da wählte sie sich ein Neues.
7:56 So werben jedenfalls die stadteigenen „Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO).“ Ein Spaziergang durch die Innenstadt belehrt einen schnell. In 30 Minuten keinen Laternenpfahl, keine Befestigungsstange für Straßenschilder, keinen Ampelmast, usw. gesehen die nicht mit irgendwelchen „Sprüchen“ beklebt waren. Gefühlt mehr als ¾ der Aufkleber kommen von der Partei DIE LINKE, ihrer Jugendorganisation SOLID oder ihrer Vorfeldorganisation ANTIFA.
Kostprobe gefällig? „Revolution! Alles andere ist Quark!“ meint SOLID. Ein gesetzlich vorgeschriebenes Impressum hatte übrigens keines der „Kunstwerke.“ Das Stadtbild verschönern tat auch keins. Von wegen Super-Sauber-Oberhausen! Weder die Stadt noch die Polizei können an jedem Laternenpfahl einen Ordnungshüter stellen. Aber das Ordnungsamt könnte wegen der fehlenden Angaben (Impressum) tätig werden. Wie? Steht in jedem Handbuch „Gegen Rechts.“ Aber gegen LINKS müssen die städtischen Bediensteten in Oberhausen wohl zum jagen getragen werden. So wird es wohl nichts mit Super…
20:54 werden mehr als 4/5 der Wohnungseinbrüche in Oberhausen. Im Landesdurchschnitt NRW sind es noch weniger. 2009 warteten allein 600 Oberhausener Haushalte vergeblich auf die Aufklärung des Einbruchs in ihre Wohnung.
Für Sie galt nicht: Mein Heim ist meine Burg!
Oberhausener Nationaldemokraten fordern von der Polizei keine Tipps, Tricks und persönliche Beratungen, sondern mehr Präsenz auf unseren Straßen. Keine Schließung von Polizeiwachen in den Stadtteilen. Wenn zusätzliche Polizeikräfte unmittelbar zur Verbrechensverhinderung und Aufklärung eingesetzt werden,dann werden sich auch die Mehrkosten im Verhältnis zu den Schäden der Bürger als gering erweisen. Anstelle langwieriger bürokratischer Abläufe sollte die schnelle und konsequente Aufgreifung und Verurteilung von Tätern im Vordergrund stehen. Die NPD forderte schon vor 40 Jahren: Sicherheit durch Recht und Ordnung!
14:54 Entgegentreten will Clemens Heinrichs, der Leiter der städtischen Gedenkhalle, aktiv im Antifaschistischen Bündnis Oberhausen, „Rechten Kickern.“ Heinrichs: „Und sei es auch auf einem Bolzplatz, wo die Neonazis unter sich bleiben wollen.“ Schließlich verstehen sich „die braunen Aktivisten“ als Ansprechpartner für jene, die bereit sind, die Mißstände in ihrer Stadt, ihrem Gebiet, ihrem Land zu bekämpfen, anstatt sie lediglich zu erkennen.“ Das darf, nach Clemens Heinrichs, nicht sein. Ein merkwürdiges Demokratieverständnis hat der Mann, gegen linke „Revolutionäre“ hat er nichts einzuwenden. Mit ihnen arbeitet er im „Antifaschistischen Bündnis Oberhausen“ zusammen. Nach einem Rauswurf des NPD-Kreisvorsitzenden Wolfgang Duda, mußte Heinrichs sich vom Verwaltungsgericht über die Rechtswidrigkeit seines Tuns aufklären lassen. Und in der von ihm geleiteten Gedenkhalle findet die Polizei schon mal Diebesgut! Schon merkwürdig, wer so alles seine Hobbys als städtischer Bediensteter ausleben kann.
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12:44 NPD hat Anspruch auf Gleichbehandlung
Am 10.08.2010 verwarf das Bundesverwaltungsgericht (Az.:6B16.10) die Nichtzulassungsbeschwerde der Stadtsparkasse Oberhausen gegen das Urteil des Oberverwaltungsgericht Münster.
Dieses hatte die Sparkasse am 14.09.2009 verpflichtet der NPD-Oberhausen ein Konto einzuräumen. Damit hatte es das Urteil des Verwaltungsgericht Düsseldorf vom 24. April 2007, bestätigt. Das Bundesverwaltungsgericht hob u.a., darauf ab daß die Stadtsparkasse Oberhausen, als Träger öffentlicher Gewalt, verpflichtet ist die NPD wie andere Parteien zu behandeln. Damit dürfte ein 7jähriger Rechtsstreit beendet sein.
NPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Duda -der schon mehrfach positive Entscheidungen erstritten hat- wies daraufhin daß das vom Bundesverwaltungsgericht herangezogene Gleichbehandlungsprinzip erst recht von der Stadt Oberhausen, als einem Organ der vollziehenden Gewalt, angewandt werden müsse. Allein die letzten Wahlkämpfe hätten gezeigt, daß dies seitens der Stadtverwaltung nicht gewährleistet ist. Von der Stadtsparkasse Oberhausen, die erneut zur Tragung der Kosten verurteilt wurde, erwartet Duda, daß diese nun unverzüglich die, ihr zum dritten Male in Folge aufgezeigte, Rechtslage akzeptiert und dem NPD Kreisverband Oberhausen –der seit 10 Jahren ohne Bankkonto arbeiten muß- nun unverzüglich das erstrittene Konto einrichtet.
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18:00 Am Rhein-Herne-Kanal, Höhe Schloß Oberhausen, Richtung Duisburg mit dem Drahtesel gestartet. Vorneweg kurze Geschichten vom Rhein-Herne-Kanal und seinen Ursprüngen. Schon um 1700 fuhren die Mülheimer auf flachen Kähnen Kohlen an Alstaden vorüber die Ruhr hinunter. In der Nähe des Bahnhofs Mülheim-West hatte die Ruhr eine Ausbuchtung, die als Hafen benutzt wurde. Oberhalb Mülheims war zu dieser Zeit an eine durchgehende Schifffahrt nicht zu denken. Mehr als 20 Fisch- und Mühlenwehren sperrten oberhalb Mülheims die Ruhr. Preußen besaß um diese Zeit nur die Mark in Westfalen (mit Hamm und Unna) und am Niederrhein das Kleverland von Duisburg bis Kleve. Als 1734 die Salzgewinnung in Unna großen Umfang annahm, konnten die Mengen auf den schlechten Straßen nicht befördert werden. Die preußische Regierung wollte die Ruhr ab Witten schiffbar machen um Salz und Kohle von der preußischen Provinz Mark ins preußische Kleverland zu bringen. Hierfür mussten zunächst die zahlreichen Fürstinnen und Fürsten gewonnen werden, durch deren Lande die Ruhr floss und die auf Zölle und Rechte verzichten mussten. 1772 war es soweit. Von Herdecke bis Ruhrort war die Ruhr schiffbar. Die Kosten hatten Kaufleute aufgebraucht die dafür ein 40-jähriges Schifffahrtsmonopol erhielten. Das Beispiel lockte andere Interessenten an. Schon ein Jahr später, 1773, wurde dem „Alten Fritz“ ein Gesuch auf Schiffbarmachung der Emscher eingereicht. Fritz, der große König, winkte ab. Fast 100 Jahre später trat in Rede und Schrift ein kluger westfälischer Volkswirt, Harkort, (nach dem in Oberhausen eine Straße benannt ist) für den Bau eines Wasserweges, vom Rhein bis zur Elbe ein. 1857 gründete sich in Essen ein Kanalbauausschuss. Waldthausen, Natrop und Grillo (nach einem Grillo aus Essen ist eine Straße und ein Park in Oberhausen benannt) kämpften für ein Gesetz durch den ein Kanal vom Rhein durch das Emschertal nach Osten bis zur Elbe bewirkt werden sollte. Zunächst aber hatte man in Preußen andere Sorgen. 1864 Krieg gegen Dänemark wegen Schleswig und Holstein. 1866 gegen Österreich. 1870/71 Deutsch-französischer Krieg. Erst 1905 kommt das lang ersehnte Gesetz. 1914, kurz nach Beginn des 1. Weltkriegs, konnte der Rhein-Herne-Kanal eingeweiht werden. Das große Ziel war erreicht: Über die Drehscheibe Berlin war der Rhein durch ein Netz von Wasserstraßen mit den Ostprovinzen verbunden. Massengüter konnten, billiger als mit der Eisenbahn, befördert werden. Einen eigenen Hafen hatte Oberhausen nicht. Die GHH hatte in Walsum einen über die Eisenbahn gut angebundenen Rheinhafen. Nur die Schachtanlagen IV/V der Zeche Concordia bedienten sich eines Kanalhafens. Mit der „Marina“ auf dem Gelände des ehemaligen Zementwerks der GHH/HOAG ist dieser „Mangel“ teilweise behoben. Oberhausen hat einen Hafen für Sportboote.
Der Vorvorgänger, die Burg Oberhausen, lag dem Schloss gegenüber im Bereich der Brücke. Sie ist am 20.06.1220 erstmals urkundlich erwähnt. Als Erbgraf Maximilian Friedrich von Westerholt-Gysenberg, aus dem Geschlecht von Boenen, denen der Hof Oberhausen schon seit langem gehörte, am 28.01.1802 mit seiner Gattin Frederike, Gräfin von Bretzenheim, Fürstin von Landau, in das alte Wirtshaus an der Landstraße, die von Mülheim nach Dorsten führt, zog, ist Oberhausen wieder Herrschaftssitz. Aber die Unterbringung war keinesfalls standesgemäß. Am 08.09.1812 lässt der Erbgraf den Grundstein für ein Schloss, an der Stelle wo es heute noch steht, legen. Davor hatte er neue Wirtschaftsgebäude errichten lassen. Der Erbgraf verbringt die letzten Lebensjahre, nach dem Tod seiner Gattin, auf Schloss Berge, dem Stammsitz seiner Väter, wo er am 19.04.1852 -fast 10 Jahre vor der Gründung Oberhausens- stirbt. Seine älteste Tochter, Wilhelmine Karoline, Reichsgräfin von Westerholt-Gysenberg bleibt bis zu ihrem Tod, am 30.09.1858, auf Schloss Oberhausen. Das Wappen der Familie in der Amtskette der Oberhausener Oberbürgermeister und die Westerholt Straße in Osterfeld erinnert noch an diesen Ursprung. Und natürlich der Oberhausener Bahnhof, der seit 1847 nach dem Schloss benannt ist.
Am 100. Geburtstag, am 22.03.1897, des neun Jahre zuvor verstorbenen Kaiser Wilhelm I, wird im Park beim Schloss eine Büste des Kaisers aufgestellt. Seither heißt der, bei der Bevölkerung so beliebte Park, „Kaisergarten.“ Nur das Schloss selbst ist gar kein Teil Oberhausens, es gehört zur selbstständigen Gemeinde Buschhausen. Erst am 01.04.1909 wird der „Grafenbusch“ –und mit ihm das Schloss- nach Oberhausen eingemeindet, also vor etwa 101 Jahren. 15 Jahre später, am 01.02.1924 muss das Schloss für die französische Besatzungsmacht geräumt werden. Mit der Zeit bekam es noch ganz andere Feinde. Am 24.05.1957 musste Stadtbaurat Paulat dem Rat mitteilen dass der LKW – Verkehr selbst die Fundamente ruiniert habe und ein Abbruch des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes unvermeidlich sei. Dank einer großzügigen Spende der GHH – 500.000 DM waren damals eine Menge Geld- konnte am 18.10.1958 der Grundstein zum neuen Schlossbau gelegt werden.
Auf zum Duisburger Hafen, immer längs des Rhein-Herne-Kanals. Kurzer Beitrag über die Bedeutung Duisburgs als Einfallstor in das Herz Deutschlands. Kurze Pause, ein Drahtesel lahmte und mußte wieder flott gemacht werden. Stolz fließt die Ruhr in den Rhein. Dann ein Wort zur Bedeutung des Duisburger Hafens heute. Wir gönnten uns eine kurze Verschnaufpause in den Rheinauen, danach zurück über den Emscher-Weg. In Oberhausen liegt das erste Fleisch schon auf dem Grill. So eine Radfahrt macht hungrig. Und dann geht es los mit der zweiten Reise. Diesmal musikalisch. Das Akkordeon gibt den Ton an. Von Ostpreußen im Nordosten, über Schleswig-Holstein und Niedersachsen nach Mitteldeutschland und weiter nach Schlesien. Von dort über Thüringen an den Main. Vom Main zum Rhein und von dort an die Saar. Die Hymne des Saarlandes wird auf die gleiche Melodie gesungen wie die heimliche Hymne des Ruhrgebiets „Glück-auf, Glück-auf, der Steiger kommt.“ Dieses Lied darf ebenfalls nicht fehlen. Von Deutsch-Südwest (Saarland) in den deutschen Süden, nach Tirol. Eine Reise, die uns heute durch vier Staaten, teilweise mit Visapflicht, geführt hätte. Deshalb: Die Gedanken sind frei. Und ein Lied aus der Zeit vor der 1848 Revolution: Ob wir rote, gelbe Kragen…
Zwischendurch gepflegte Getränke und Nachschub vom Grill. Trotz der weiten Reise -mit und ohne Drahtesel- die Zeit vergeht wie im Fluge. Zum Abschluss wurde -selbstverständlich alle 3 Strophen- das Lied der Deutschen gesungen.
Und die Teilnehmer, die Jüngste ist 14 Jahre und der Älteste 80 Jahre alt, sind sich alle in einem einig. Wir sind nicht das letzte Mal zusammen gefahren.
Und: Von den Alpen bis zur See – NPD!
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0:32 Am 13. August 1961 riegelten die kommunistischen Machthaber Mitteldeutschlands ihre „Deutsche Demokratische Republik“ (DDR) ab. Zu groß war die Zahl derer geworden die dem „Arbeiter- und Bauernstaat“, der „Diktatur des Proletariats“ den Rücken kehrten. Durch Deutschland wurde ein Todesstreifen aus Minen und Stacheldrahtverhauen gezogen. Durch Berlin eine Mauer gebaut. Die SED (später PDS jetzt DIE LINKE) verpflichtete ihre Jugend in den Grenztruppen der DDR gegebenenfalls auf das eigene Volk zu schießen. Über 1000 Tote forderte der sogenannte „Antifaschistische Schutzwall.“ War die Empörung zunächst groß diente die in der deutschen Geschichte einmalige Einsperrung von 17. Millionen deutschen Landsleuten schon wenige Jahre später der „Friedenssicherung.“ Als die Oberhausener NPD beispielsweise am 13.08.1972 (s.Bild) auf der Marktstraße Stellung gegen Selbstschußanlagen, Minengürtel, usw., nahm erklärten Junge UNION (CDU), Jusos (SPD) und andere im Stadtjugendring vertretene Organisationen, diese Aktion solle nur „den Frieden stören.“
Um des „Friedens Willen“ durfte am „Antifaschistischen Schutzwall“ gemordet werden! Noch heute organisieren sich diese Gruppen im „Antifaschistischen Bündnis Oberhausen“ gemeinsam mit den „Mauerbauern.“
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18:43 35 Städte in der Region haben ihre Abwassergebühren im laufenden Jahr neu festgesetzt. Hattingen, Heiligenhaus, Marl und Alpen haben die Gebühren gesenkt. Alpen sogar um 9,8%.
Bei den Steigerungen ist Oberhausen, wieder einmal, vorne: 8,3%!
Nur von Herne (9,1%) wird Oberhausen übertroffen. Das Mittel aller Städte (597 Euro) unterbietet Oberhausen noch um 2%. Sicher nicht mehr lange. Die nächste Gebührenerhebung kommt bestimmt.
14:42 Die evangelische Markus-Kirchengemeinde in Oberhausen hat sich zur antifaschistischen Gemeinde gemausert. Vor 85 Jahren klang das alles noch ganz anders. Im Frühjahr 1916 gab der „Evangelische Verband für die weibliche Jugend Deutschlands“ ein Liederbuch für „evangelische Vereine und Kreise junger Mädchen sowie für das christliche Haus und zum Kirchen-, Schul- und Unterrichtsgebrauch heraus, daß bis 1926 bereits seine 10. Auflage (340000) erfuhr. Unter den über 560 Liedern finden sich auch solche wieder:
„Der Gott der Eisen wachsen ließ, das „Deutschlandlied“, „Es braust ein Ruf wie Donnerhall“, „Feinde ringsum“, „O Deutschland hoch in Ehren“, „Sie sollen ihn nicht haben“ und „Was ist des Deutschen Vaterland.“
Kostprobe gefällig?
Feinde ringsum, Feinde ringsum!
Gott hat Alldeutschland erkoren,
hat sich die Hölle verschworen?
Frag nicht warum! Feinde ringsum!
Greife zur Wehr!
Schlag dich im Westen und Osten!
Laß deutsche Hiebe sie kosten!
Viel Feind, viel Ehr!
Greife zur Wehr!
Deutsche voran!
Wider den Mord und die Lüge
Zieht nun zum heiligen Kriege!
Auf Mann für Mann! Deutsche voran!
Halt tapfer aus!
Rüstet der Erdball zum Streite,
Gott steht dir dennoch zur Seite.
Er führt’s hinaus. Halt tapfer aus!
Damals wie heute: Man zieht wieder einmal zum „heiligen Kriege.“ Immer so wie es der Zeitgeist gerade verlangt.
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